Jörn Nitsche 

Ihr ganzheitlicher Gesundheitscoach



WEIZEN - eine moderne Volksdroge

Wenn Sie mal wieder in der Stadt sind, beobachten Sie ihre Mitmenschen.  Sie werden feststellen, dass viele Menschen mit dem „Wohlstandsbauch“ zu kämpfen haben. Selbst Statistiken besagen, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen – insbesondere in den westlichen Industrienationen – von Jahr zu Jahr weiter zunimmt. Warum? 

Eine Ursache ist darin zu finden, dass  in der heutigen Zeit sich in fast allen Lebensmitteln Weizen befindet. Schaut man sich die Zutatenliste diverser Fertigprodukte an, taucht immer  wieder die Zutat Weizen auf. Denn Weizen schmeckt gut und regt den Appetit an.

Was viele nicht wissen: Der Weizen  wurde seit den 50er Jahren genetisch stets und ständig verändert. Ziel der Veränderung war es, den Ertrag des Weizens zu steigern bzw. diesen resistent gegen Pilze und Dürre zu machen. Außerdem wurde der veränderte Weizen – bevor er in den Handel gelangte - nicht auf die Verträglichkeit für den Menschen hin überprüft.

Der Weizenkonsum hat negative Auswirkungen auf fast jedes Organ im Körper - einschließlich der Fetteinlagerung. Denn Weizenprodukte erhöhen den Blutzucker stärker als alle anderen Kohlenhydrate. Für das Körpergewicht bedeutet das, dass die Glukose, welche beim Weizenverzehr im Magen produziert wird,  immer in Begleitung von Insulin daherkommt. Insulin ist ein Hormon, welches die Glukose in die Zellen schleust. Dort wird Sie in Fett umgewandelt und lagert sich im Bauch und Eingeweiden ein.
Der Glukose- und Insulinanstieg dauert nach dem Weizenverzehr 120 Minuten, wobei dem Blutzuckergipfel automatisch ein entsprechendes Blutzuckertal folgt. Das Zuckertief verursacht schon nach zwei Stunden Benommenheit, Müdigkeit und Zittern. Das verführt dazu, erneut Weizen zu konsumieren, um wieder „high“ zu werden.

Weizen ist somit eine moderne Volksdroge. Denn es ist ein anregendes und abhängig machendes Lebensmittel mit Auswirkungen auf Gehirn- und Nervensystem - wie Nikotin und Kokain.

„Weizen macht süchtig, weil  bei der Zersetzung im Magen das  Gluten in verschiedene Polypeptide  zerfällt. Das dominante morphinartige Polypeptid, genannt auch Gluteomorphin, ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und sich an den Morphinrezeptoren im Gehirn anzudocken. Es handelt sich um die selben Rezeptoren, an denen auch Opiate ansetzen.“ (Jetzt wissen Sie, warum Weizen süchtig macht!)
Wenn Sie auf Weizen verzichten, werden Entzugserscheinungen auftreten. In den ersten Tagen führt der Verzicht zu extremer Müdigkeit, Benommenheit, Reizbarkeit,  Depressionen, Konzentrationsstörungen bei der Arbeit oder in der Schule. Halten Sie durch, die Symptome verschwinden bald wieder.

Zusammenfassend kann man sagen: „Weizen verstärkt den Appetit auf weizenhaltige und nicht-weizenhaltige Nahrung und wirkt zudem auf manche Menschen wie eine echte Droge oder erzeugt zumindest drogenähnliche, neurologische Wirkungen, die sich durch Medikamente (wie Naloxon), die gegen Drogen eingesetzt werden, umkehren lassen." 

Wenn Sie für ein paar Monate keinen Weizen mehr zu sich nehmen, wird der Blutzucker sich wieder normalisieren und als Diabetiker werden Sie wieder Nichtdiabetiker. Symptome wie Sodbrennen, zyklische Krämpfe, Durchfallattacken des Reizdarmsyndroms, hartnäckige Hautausschläge, rheumatische Gelenkentzündungen verschwinden. 

Weiterhin werden Sie schlanker, klüger, schneller, haben mehr Energie, werden geistig wieder klarer, schlafen besser  und sind glücklicher. Die Darmtätigkeit verbessert sich. Außerdem spüren Sie die positiven Auswirkungen des Weizenverzichts auf Lunge und Gelenke. Außerdem baut sich das Bauchfett ab.

„Die Liste der sonstigen gesundheitlichen Probleme, die durch Bauchfett genährt werden, wird ständig länger und umfasst mittlerweile Demenz, rheumatoide Arthritis und Darmkrebs“

„Verblüffenderweise entsteht durch das Streichen dieses Lebensmittel, das den Appetit steigert und Suchtverhalten auslösen kann, eine völlig neue Einstellung zum Essen: Jetzt isst man, weil man damit seinen körperlichen Energiebedarf decken möchte, nicht weil ein merkwürdiger Nahrungsbestandteil den Appetit ankurbelt, so dass es uns nach immer mehr und mehr verlangt."

Sobald die suchtauslösenden Exorphine aus der Nahrung fehlen, sind wir mit weniger zufrieden.

Informationen entnommen aus: "Weizenwampe" von Dr. med. William Davis

Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie sich glutenfrei ernähren wollen, meiden Sie den Fehler auf Produkte umzusteigen, die Reis, Mais, Kartoffeln oder Tapioka enthalten. Denn diese "Produkte treiben den Blutzucker sogar noch mehr in die Höhe als die ursprünglichen Weizenerzeugnisse."